Ein müder Hund ist ein glücklicher Hund – 11 Tipps, die einen Hund müde und glücklich machen


Du hast wahrscheinlich schon einmal den Spruch “ein müder Hund ist ein glücklicher Hund” gehört. Diejenigen von uns mit hyperaktiven und super energiegeladenen Hunden haben den Spruch wahrscheinlich schon oft gehört… Ich habe diesen Spruch definitiv am eigenen Leib mit meinem hyperaktiven Miniatur-Pudel Baloo erlebt. Ausserdem macht ein müder Hund auch einen glücklichen Besitzer 😉 . Aber wie soll Müdigkeit einen Hund glücklich machen?

Nun, es bedeutet nicht, dass du deinen Hund bis zu dem Punkt trainierst, an dem es für ihn ungesund oder unsicher wird. Vielmehr bedeutet es, deinem Hund das richtige Mass an Bewegung zu geben, um überschüssige Energie zu verbrennen und ihn vor Langeweile zu bewahren.

Nachdem ich endlich die perfekte Menge für Baloos Bewegung gefunden habe, hat er sich sehr beruhigt!

Warum ist ein müder Hund ein glücklicher Hund?

Aber bevor wir auf einige der besten Möglichkeiten eingehen, deinen Hund müde und somit auch glücklich zu machen, hier die Besonderheiten, warum dieser Spruch so wichtig ist.

Es bedeutet, dass er genug Bewegung hat

Bewegung ist wirklich wichtig für die allgemeine Gesundheit deines Hundes. Hunde sind ziemlich aktive Tiere und wenn du sicherstellst, dass dein Hund körperlich fit bleibt, kannst du mögliche Gesundheitsprobleme verhindern.

Aber bedenke, dass alle Hunde unterschiedlich sind. Abhängig vom Alter, der Rasse und dem allgemeinen Gesundheitszustand deines Hundes braucht er vielleicht eine andere Menge an Bewegung als der Hund deines Nachbarn!

Wichtig ist, dass dein Hund die für ihn richtige Menge an Bewegung bekommt. Das wird ihn glücklich, gesund und in guter körperlicher Verfassung halten.

Hunde lieben und brauchen viel Schlaf

Obwohl die meisten Hunde gerne aktiv sind, ist auch das Gegenteil der Fall. Die meisten Hunde lieben es zu schlafen, und sie brauchen auch eine Menge davon.

Also, wie viele Stunden am Tag sollte ein Hund schlafen? Die Antwort liegt im Durchschnitt bei 12 bis 14 Stunden. Wenn dir das viel erscheint, dann bedenke, dass das Schlafverhalten von Hunden anders ist als das von Menschen.

Hunde neigen dazu, über den Tag verteilt häufige, kürzere Nickerchen zu machen. Um den vollen Nutzen des Schlafes zu erhalten, bedeutet das, dass sie diese Nickerchen häufiger machen müssen.

Er wird sich nicht selbst in Schwierigkeiten bringen, wenn er müde ist

Eine der häufigsten Ursachen für Verhaltensprobleme bei Hunden ist Langeweile!

Wenn ein Hund sich langweilt, wird er nach eigenen Wegen suchen, um sich zu unterhalten. Leider sind das nicht unbedingt Wege, die du gutheisst.

Wenn du dafür sorgst, dass dein Hund tagsüber genug Bewegung bekommt, wird er zu müde sein, um sich in Schwierigkeiten zu bringen.

Einen müden Hund zu haben, wird also nicht nur vorteilhaft für deinen Hund sein. Es wird auch für dein Wohlbefinden von Vorteil sein!

11 Tipps, die einen Hund müde und glücklich machen

Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich mit dem beschäftigst, weswegen du hergekommen bist! Wenn du nach einigen nützlichen Möglichkeiten suchst, deinen Welpen müde zu machen, findest du hier 11 Tipps, die dir helfen, den müden, gut erzogenen Hund deiner Träume zu bekommen.

1. Habe eine klare tägliche Routine

Dein Hund versteht vielleicht nicht unbedingt, was 2 Uhr bedeutet, aber er hat trotzdem einen inneren zirkadianen Rhythmus. Das bedeutet, dass Hunde ein allgemeines Gespür dafür haben, wann am Tag die Dinge passieren.

Deshalb weiss dein Hund bereits, dass er jeden Tag zur gleichen Zeit vor der Tür auf dich wartet, wenn du von der Arbeit kommst!

Ein klarer Tagesablauf hilft deinem Hund zu wissen, was ihn im Laufe des Tages erwartet. Er wird wissen, wann es Zeit ist, sich zu bewegen und zu spielen, und wann es Zeit ist, sich zu beruhigen und zu entspannen.

2. Drinnen ist Ruhezone

Manche Hunde können nur schwer unterscheiden, wann es Zeit ist, sich zu entspannen und wann es Zeit ist, aufzustehen und sich zu bewegen.

Du kannst deinem Hund helfen, den Unterschied zu erkennen, indem du einige Bereiche als Ruhezonen ausweist.

Wenn dein Hund ständig herumspringt, dann wird die Umwandlung des Innenraums in einen ruhigen Raum deinen Hund dazu bringen, drinnen entspannter zu sein. Es braucht etwas Arbeit und Beständigkeit, um dieses Verhalten zu trainieren, aber wenn du bereit bist, die Arbeit zu investieren, wirst du überrascht sein, wie effektiv es ist!

Das kannst du erreichen, indem du deinen Hund ignorierst, wenn er versucht, drinnen mit dir zu spielen, und ihn nur dann zum Spielen aufforderst, wenn ihr draussen seid.

3. Spiele Denkspiele mit ihm

Wenn es darum geht, deinen Hund zu trainieren, denken viele Menschen nur an körperliche Aktivität. Das ist zwar wichtig für seine Gesundheit, aber du darfst nicht vergessen, auch sein Gehirn zu trainieren.

Das Spielen von Denkspielen ist ein guter Weg, um zu verhindern, dass dein Hund sich langweilt. Und eines der besten Dinge an Denkspielen ist, dass es für deinen Hund erstaunlich anstrengend ist, seinen Verstand zu trainieren!

Das bedeutet, dass du nicht besonders lange mit ihnen spielen musst, damit dein Hund müde wird. Ausserdem sind Denkspiele ein Riesenspass für dich und deinen Hund.

Wenn du nach Inspiration suchst, findest du hier 10 Denkspiele für Hunde, die du zu Hause spielen kannst.

4. Nimm ihn mit auf Wanderungen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinen Hund trainieren kannst, ohne dass du dabei auf eine gute Auslastung verzichten musst. Wanderungen sind eine dieser Möglichkeiten!

Wandern ist eine tolle Möglichkeit, dem hektischen Stadtleben zu entfliehen und die Welt zu erkunden. Es hilft auch deinem Hund, eine Menge Energie zu verbrennen.

Ausserdem ist es gut für euch beide, an einem sonnigen Tag nach draussen zu gehen und Vitamin D zu tanken.

Natürlich ist es wichtig, sich zu informieren und geeignete Wanderwege für dich und deinen Hund zu finden.

Wenn du dich fragst, wie weit ein Hund an einem Tag wandern kann, ist es wahrscheinlich mehr, als du denkst!

5. Hundesport betreiben

Wenn du noch nie darüber nachgedacht hast, dich und deinen Hund für einen Hundesport anzumelden, dann wird dies vielleicht deine Meinung ändern.

Hundesportarten sind grossartige Möglichkeiten, um deinen Hund körperlich zu trainieren. Da viele von ihnen die Aufmerksamkeit und den Fokus deines Hundes erfordern, sind sie auch gut, um das Gehirn deines Hundes zu trainieren.

Das Spielen von Hundesportarten kann die Bindung zwischen dir und deinem Hund stärken, da ihr beide viel Vertrauen ineinander setzt.

Für super aktive Hunde sind Sportarten wie Flyball oder Agility eine tolle Option. Obedience oder Fährtenarbeit sind besonders gut für Hunde, die gerne ihr Hirn benutzen.

6. Lass ihn so viel wie möglich schnüffeln

Hunde haben unglaublich starke Nasen. Die Fähigkeit eines Hundes zu riechen ist um ein Vielfaches besser als sein Sehvermögen, um zu beurteilen, was um ihn herum vorgeht. Deshalb ist dein Hund so daran interessiert, alles zu erschnüffeln, was ihm begegnet!

Wenn du nach einer guten Möglichkeit suchst, das Gehirn deines Hundes zu beschäftigen, dann ist es eine grossartige Möglichkeit, ihn schnüffeln zu lassen. Wenn ihr beide spazieren geht, lass ihn an all den interessanten Gerüchen schnüffeln, die es in der Welt gibt.

7. Gib ihm etwas zum Lecken oder Kauen

Hunde sind sehr auf den Mund fokussiert. Wenn du bedenkst, wie stark ihre Nasen sind und dass ihr Geruchssinn so eng mit ihrem Geschmackssinn verbunden ist, macht das Sinn!

Kauen und Lecken lässt das Gehirn deines Hundes hart arbeiten. Das macht es zu einer grossartigen Möglichkeit, deinen Hund auszulasten, wenn du selbst keine Zeit hast, mit ihm zu spielen.

Noch besser: Kauen und Lecken lässt das Gehirn deines Hundes ein Hormon namens Serotonin ausschütten. Dieses Hormon sorgt für ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens, was zu einem glücklichen Hund führt!

8. Organisiere eine Spielverabredung

Wenn jemand, den du kennst, einen Hund hat, dann ist es eine tolle Möglichkeit für beide, Energie zu verbrennen, wenn sie sich zum Spielen treffen.

Als Bonus ist es super süss, zwei Hunden beim Spielen zuzusehen!

Spielverabredungen zu organisieren ist auch gut für die Sozialisierung deines Hundes. Ein gut sozialisierter Hund ist wichtig für die Gesundheit und Sicherheit deines Hundes.

9. Gib ihm eine Aufgabe

Viele Hunderassen, darunter Labradore, Collies und ja, auch Pudel, wurden speziell gezüchtet, um Aufgaben zu erfüllen. Sie haben bestimmte Eigenschaften und entsprechende Energieniveaus, um diese Aufgaben effektiv zu erfüllen.

Aber jetzt, wo wir Hunde in erster Linie als Gefährten besitzen, haben diese Rassen immer noch all diese Energie, ohne unbedingt eine Möglichkeit zu haben, sie auszudrücken!

Deinem Hund eine Aufgabe zu geben, kann helfen. Und es muss kein ernsthafter Job sein, wie ein Therapietier oder ein Polizeihund.

Auch Dinge wie Fährtenlesen oder Hüten können fantastische Möglichkeiten für deinen Hund sein, ein Ziel zu haben und Energie zu verbrennen.

10. Bringe ihm neue Gehorsamkeit bei

Gehorsamkeitstraining ist sehr wichtig für die Gesundheit und Sicherheit deines Hundes. Es ist auch eine fantastische Möglichkeit, das Gehirn deines Hundes zu trainieren!

Aber wenn du über das grundlegende “Sitz”, “Bleib” und “Komm” hinausgegangen bist, gibt es immer noch eine Menge, was du deinem Hund beibringen kannst.

Wenn du auf der Suche nach ein paar neuen Tricks bist, findest du hier 11 einfache Hundetricks für Anfänger.

11. Lass ihn für sein Futter arbeiten

Essenszeiten sind eine grossartige Zeit, um das Gehirn deines Hundes zu trainieren!

Du kannst deinen Hund Tricks für sein Futter machen lassen und ihn jedes Mal, wenn er einen erfolgreich ausführt, mit einem Stück seiner Mahlzeit belohnen.

Die Investition in ein Futterpuzzle kann deinem Hund auch helfen, langsam zu fressen und mögliche Probleme wie Blähungen zu vermeiden.

Kursempfehlung

Als frischgebackene Hundeeltern möchten wir natürlich, dass sich unsere Hunde gut entwickeln und auch gut erzogen sind. Ohne gewissenhaftes Training, ist das allerdings kaum machbar.

Du kannst also entweder einen professionellen Hundetrainer engagieren, um deinen Hund zu erziehen oder in eine Hundeschule in deiner Nähe gehen. Beides ist aber sehr zeitaufwändig und auf Dauer ziemlich teuer.

Ich bin deshalb ein grosser Fan dieses Online-Hundekurses von der renommierten Hundetrainerin Johanna Esser. Dort lernst du in 12 ausführlichen Modulen alles von den Basics der Hundeerziehung, über einen perfekten Rückruf, bis hin zum Anti-Jagd-Training. Diese 69.- EUR sind definitiv gut angelegt.

Schlussfolgerung

Wenn man sagt “ein müder Hund ist ein glücklicher Hund”, bedeutet das nicht, dass du deinen Hund so viel trainierst, dass er gesundheitliche Probleme bekommt. Aber es bedeutet, ihm ein gesundes Mass an Bewegung zu geben, um ihn glücklich und in guter Form zu halten!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du deinen Hund auslasten kannst. Hab keine Angst zu experimentieren und neue Dinge auszuprobieren. Sobald du herausgefunden hast, was funktioniert, wirst du es lieben, wie ruhig und gut erzogen dein Hund ist.

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